Aktuelles & Tipp des Monats

Hier finden Sie:
Gelegentlich Hinweise zu Events, aktuellen Trends oder Saisonales.
Den "Tipp des Monats" als lose Aneinanderreihung praktischer Empfehlungen.
Hier lesen Sie die Tipps der letzten Monate - schauen Sie gern wieder herein:

April 2017 - Über die Wirkung von Körpersprache

Egal ob es um private Kontakte, Verkauf, Verhandlungen oder Vorstellungsgespräche geht – Ihre Körpersprache verrät mehr über Sie, als Ihnen vielleicht bewusst ist…Der erste Eindruck, den wir hinterlassen, wird zu einem wesentlichen Teil durch unsere Optik bestimmt. Der zweite Eindruck durch unsere Körpersprache. Erst an dritter Stelle und zu weniger als 50% spielen Fachkompetenz und Inhalte eine Rolle. Das ist wissenschaftlich belegt. Setzen Sie deshalb körpersprachliche Elemente ganz bewusst ein:

Mangelnder Augenkontakt zum Gesprächspartner bedeutet Desinteresse oder Unsicherheit – beides will man in der Regel nicht zeigen. Schauen Sie deshalb Ihren Gesprächspartner an, ohne ihn anzustarren. Lächeln Sie dabei freundlich und authentisch. Ein Männerproblem: bei Vorträgen, Reden oder Präsentationen gehören die Hände nie in die Hosentaschen. Respektieren Sie Distanzzonen – bei Deutschen liegt die Intimdistanz bei ca. 70 cm Radius um unseren Körper.

Menschen kaufen von Menschen. Menschen stellen Menschen ein. Weil wir Menschen sind, spielen Ihr äußeres Erscheinungbild und Ihre Körpersprache eine mindestens genauso große Rolle wie Ihre Fachkompetenz, wenn Sie erfolgreich sein wollen. Das kann man gut oder traurig finden, aber so sind wir nun mal gestrickt…

Mai 2017 - Stylingfehler, die Frauen älter machen

Nicht falsch verstehen - man ist so alt, wie man sich fühlt. Es ist auch völlig in Ordnung, zu seinem Alter zu stehen und nicht allzu viel Gewese darum zu machen. Die folgenden Tipps richten sich an all die Frauen, die nicht älter wirken möchten, als sie sind. Denn einfache Stylingfehler können genau diese Wirkung haben...Hier ein paar praktische Tipps, was diese Frauen vermeiden sollten:

Graue Haare können wunderschön aussehen. Aber sie machen nun mal älter. Farbe kann das ändern. Auch an einer Lesebrille kommen viele Menschen irgendwann nicht mehr vorbei - wenn Sie jünger wirken wollen, kann eine Gleitsichtbrille (ggf. ohne Sehstärke für die Ferne) die bessere Wahl sein. Statt Gesundheitssandalen, die fast immer unsexy wirken, gibt es auch bequeme Plateau-Sandalen, die Sie einfach jünger wirken lassen. Strickjacken - besonders wenn sie kuschlig-oversized sind, machen ganz bestimmt nicht jünger. Solange man eine Taille hat, ist es günstiger, diese auch zu betonen - z.B. mit einem Blazer. Und die Farbe? Viel Eierschale, Blasses oder gedeckte Töne sieht man bei älteren Menschen. Warum? Greifen Sie auch im Alter zu fröhlichen, frischen Farben, die zu Ihrem Farbtyp passen - auch das macht jünger. Last but not least: auch Perlenschmuck macht leider älter, genauso wie Henkeltaschen und Tweed. 

Juni 2017 - Sind Kurzarmhemden im geschäftlichen Umfeld immer noch tabu?

Kurzarmhemden im geschäftlichen Umfeld wirken immer irgendwie unvollständig. Wie jede Art von Bekleidung so sagt natürlich auch ein Kurzarmhemd einiges über seinen Träger aus. Allerdings nicht viel Gutes. Sondern eher, dass man jetzt lieber woanders wäre und eben nicht im Büro bzw. dass man sich nichts sehnlicher wünscht als den Feierabend. Professionell geht anders. Einige Verfechter von diesen Kleidungsstücken wirken wie im Schlafanzug ins Büro gestolpert, blaue Varianten erinnern an eine Busfahreruniform und in weiss läuft man Gefahr, für einen Kellner gehalten zu werden. Ganz unangemessen sind Kurzarmhemden in Kombination mit einer Krawatte - das geht nun wirklich gar nicht!  Sie haben es schon gemerkt - im Businessbereich halte ich kurzärmlige Hemden für genauso tabu wie kurze Hosen. Im Freizeitbereich sind nicht zu weit geschnittene Kurzarmhemden auch über der Hose getragen allerdings akzeptabel, wirklich stilvoll wirken sie jedoch nie.

Juli 2017 - Emails stilvoll verfassen

Die Kommunikation per Email ist allgegenwärtig, in vielen Unternehmen hemmt deren Vielzahl auch schon mal die Produktivität. Deshalb sollte man einige Regeln beachten, um stilvoll mit diesem Medium umzugehen. Überlegen Sie, ob es wirklich immer eine Email sein muss und wie die Email bei den Adressaten ankommt. Manchmal sind ein kurzes Telefonat oder ein Gespräch einfach sinnvoller... 

Emails sind eher salopper und weniger formell als z.B. Briefe. Und Email "enthemmt". Einfach, weil man Betonung und Emotionen nicht so gut transportieren kann, wie beim gesprochenen Wort. Gerade deshalb sollte man im beruflichen Kontext darauf verzichten, seinen Text ausschließlich in Großbuchstaben (wirkt aggressiv) oder Kleinbuchstaben (ist schlecht lesbar) zu verfassen. Auch Emoticons sind tabu. Emails lesen sich leichter, wenn man Absätze macht und Schachtelsätze vermeidet.

Die Anrede muss zu allen Empfängern passen und dem Anlass gerecht werden. Überlegen Sie gut, wen Sie in cc setzen. Wer es hier übertreibt, gilt nicht nur schnell als Rückversicherer, sondern auch als nervig. Nicht jede Info ist wirklich für jeden relevant, der eine Email in cc erhält - das kennen Sie ganz bestimmt aus eigener Erfahrung. Da Emails Geschäftsbriefen rechtlich gleich gestellt sind, müssen Sie einige Pflichtangaben enthalten (z.B. Firmenname, Rechtsform etc.). Aber auch im privaten Umfeld hinterlassen Sie einen deutlich professionelleren und strukturierteren Eindruck, wenn jede Email auch eine Signatur enthält.

August 2017 - Bademode für die mollige Frau: Tipps & Tricks

Mollige Frauen gehen mit sehr unterschiedlichem Selbstbewußtsein mit ihren Rundungen um - das können Sie auch, denn schließlich gibt es viele Liebhaber der "Rubensfrau". Wenn Sie jedoch zu den Molligen gehören, die sich nicht gern zur Schau stellen und auch vielleicht nicht mit starkem Selbstbewußtsein über den Dingen stehen, dann eignen sich folgende Tipps, um auch beim Baden eine gute Figur zu machen:

Badeanzug oder Badekleid (idealer Weise mit Längsnähten, Seitenstreifen oder geraffter Mitte) formen die Silhouette an Taille und Bauch. Sie straffen diese Problemzonen und verrutschen nicht so schnell. Und sie schmeicheln kurvigen Frauen einfach eher, als ein klassischer Bikini. Wenn aber außer einem Bikini nichts in die Tüte kommt, dann greifen Sie auf den 50er-Jahre-Stil und die so genannten Pantys zurück - diese Höschen reichen bis über den Bauchnabel und kaschieren die sonst unweigerlich zu sehenden Speckröllchen. Grundsätzlich auf die richtige Größe achten: zu kleine Modelle schneiden ein - zu große Modelle lassen Sie noch unförmiger und kräftiger wirken. Nur in der richtigen Größe fühlen Sie sich wohl. Und welche Muster und Farben sind vorteilhaft? Dunkle Farben und Längsstreifen kaschieren gut. Knallfarben sollten tabu sein, auch wenn sie noch so modern sind. Sie passen als Bademode einfach nicht zum Typ. Das gilt auch für unruhige Muster oder gar Querstreifen und Ausschnitte an der Taille. Diese Dinge tragen einfach nur auf. Wenn Muster, dann schlicht und klein.

Kommen mehrere Farben vor, dann betont man mit den helleren Farben immer das, was man zeigen möchte und kaschiert mit den dunkleren die Problemzonen. Zum Beispiel kann man so mit mehrfarbigen Badeanzügen, die im Hosenbereich schwarz, aber oben gemustert sind, gut die Blicke von breiten Hüften oder einem großen Po weglenken.

Ein großer Busen sollte nicht versteckt, sondern schön verpackt werden - ideal sind Unterbrustbänder, vorgeformte Cups mit Bügel und breite, flach gepolsterte Träger. Applikationen, helle Farben oder Muster immer bewußt an den Stellen einsetzen, die betont werden sollen und an anderen Stellen eher zu uni, dunkleren Farben greifen.

September 2017 - Empfehlungen zum passenden Outfit in Vorstellungsgesprächen

Ganz besonders in Vorstellungsgesprächen kommt es darauf an, einen optimalen ersten Eindruck zu erwecken. Davon hängt es (leider) oft ab, welche Kompetenz man Ihnen zuschreibt - auch wenn das gar nichts miteinander zu tun zu haben scheint. Frauen haben viel mehr Möglichkeiten in der Auswahl der Garderobe - und deshalb lauern hier auch viel mehr Fettnäpfchen. Das fängt bei den Farben an. Greifen Sie im Winter zu den klassischen Business-Farben: schwarz, grau oder dunkelblau. Im Sommer sind auch andere gedeckte Farben und Pastelltöne erlaubt. Aufdringliches Neon, Pink oder Rot sind aber tabu. Sie sollten sich in Ihrer Kleidung wohl fühlen und sich nicht "verkleiden". Ob Sie ein Kostüm mit Rock oder die klassische Hose mit Blazer wählen ist von untergeordneter Bedeutung. Allerdings muss ein Rock immer bis etwa eine Hand breit unter das Knie reichen - zu kürze Röcke wirken wenig seriös, frivol und inkompetent. Überhaupt sind erotische Signale im Vorstellungsgespräch unangemessen: also bitte keine allzu offene oder halb-durchsichtige Bluse. Und selbst im Sommer zeigt Frau in Vorstellungsgesprächen kein nacktes Fleisch und trägt Strümpfe zum Rock und in keinem Falle offene Schuhe. Die Höhe der Absätze sollte unter 6 cm liegen.