Aktuelles & Tipp des Monats

Hier finden Sie:
Gelegentlich Hinweise zu Events, aktuellen Trends oder Saisonales.
Den "Tipp des Monats" als lose Aneinanderreihung praktischer Empfehlungen.
Hier lesen Sie die Tipps der letzten Monate - schauen Sie gern wieder herein:

Juni 2017 - Sind Kurzarmhemden im geschäftlichen Umfeld immer noch tabu?

Kurzarmhemden im geschäftlichen Umfeld wirken immer irgendwie unvollständig. Wie jede Art von Bekleidung so sagt natürlich auch ein Kurzarmhemd einiges über seinen Träger aus. Allerdings nicht viel Gutes. Sondern eher, dass man jetzt lieber woanders wäre und eben nicht im Büro bzw. dass man sich nichts sehnlicher wünscht als den Feierabend. Professionell geht anders. Einige Verfechter von diesen Kleidungsstücken wirken wie im Schlafanzug ins Büro gestolpert, blaue Varianten erinnern an eine Busfahreruniform und in weiss läuft man Gefahr, für einen Kellner gehalten zu werden. Ganz unangemessen sind Kurzarmhemden in Kombination mit einer Krawatte - das geht nun wirklich gar nicht!  Sie haben es schon gemerkt - im Businessbereich halte ich kurzärmlige Hemden für genauso tabu wie kurze Hosen. Im Freizeitbereich sind nicht zu weit geschnittene Kurzarmhemden auch über der Hose getragen allerdings akzeptabel, wirklich stilvoll wirken sie jedoch nie.

Juli 2017 - Emails stilvoll verfassen

Die Kommunikation per Email ist allgegenwärtig, in vielen Unternehmen hemmt deren Vielzahl auch schon mal die Produktivität. Deshalb sollte man einige Regeln beachten, um stilvoll mit diesem Medium umzugehen. Überlegen Sie, ob es wirklich immer eine Email sein muss und wie die Email bei den Adressaten ankommt. Manchmal sind ein kurzes Telefonat oder ein Gespräch einfach sinnvoller... 

Emails sind eher salopper und weniger formell als z.B. Briefe. Und Email "enthemmt". Einfach, weil man Betonung und Emotionen nicht so gut transportieren kann, wie beim gesprochenen Wort. Gerade deshalb sollte man im beruflichen Kontext darauf verzichten, seinen Text ausschließlich in Großbuchstaben (wirkt aggressiv) oder Kleinbuchstaben (ist schlecht lesbar) zu verfassen. Auch Emoticons sind tabu. Emails lesen sich leichter, wenn man Absätze macht und Schachtelsätze vermeidet.

Die Anrede muss zu allen Empfängern passen und dem Anlass gerecht werden. Überlegen Sie gut, wen Sie in cc setzen. Wer es hier übertreibt, gilt nicht nur schnell als Rückversicherer, sondern auch als nervig. Nicht jede Info ist wirklich für jeden relevant, der eine Email in cc erhält - das kennen Sie ganz bestimmt aus eigener Erfahrung. Da Emails Geschäftsbriefen rechtlich gleich gestellt sind, müssen Sie einige Pflichtangaben enthalten (z.B. Firmenname, Rechtsform etc.). Aber auch im privaten Umfeld hinterlassen Sie einen deutlich professionelleren und strukturierteren Eindruck, wenn jede Email auch eine Signatur enthält.

August 2017 - Bademode für die mollige Frau: Tipps & Tricks

Mollige Frauen gehen mit sehr unterschiedlichem Selbstbewußtsein mit ihren Rundungen um - das können Sie auch, denn schließlich gibt es viele Liebhaber der "Rubensfrau". Wenn Sie jedoch zu den Molligen gehören, die sich nicht gern zur Schau stellen und auch vielleicht nicht mit starkem Selbstbewußtsein über den Dingen stehen, dann eignen sich folgende Tipps, um auch beim Baden eine gute Figur zu machen:

Badeanzug oder Badekleid (idealer Weise mit Längsnähten, Seitenstreifen oder geraffter Mitte) formen die Silhouette an Taille und Bauch. Sie straffen diese Problemzonen und verrutschen nicht so schnell. Und sie schmeicheln kurvigen Frauen einfach eher, als ein klassischer Bikini. Wenn aber außer einem Bikini nichts in die Tüte kommt, dann greifen Sie auf den 50er-Jahre-Stil und die so genannten Pantys zurück - diese Höschen reichen bis über den Bauchnabel und kaschieren die sonst unweigerlich zu sehenden Speckröllchen. Grundsätzlich auf die richtige Größe achten: zu kleine Modelle schneiden ein - zu große Modelle lassen Sie noch unförmiger und kräftiger wirken. Nur in der richtigen Größe fühlen Sie sich wohl. Und welche Muster und Farben sind vorteilhaft? Dunkle Farben und Längsstreifen kaschieren gut. Knallfarben sollten tabu sein, auch wenn sie noch so modern sind. Sie passen als Bademode einfach nicht zum Typ. Das gilt auch für unruhige Muster oder gar Querstreifen und Ausschnitte an der Taille. Diese Dinge tragen einfach nur auf. Wenn Muster, dann schlicht und klein.

Kommen mehrere Farben vor, dann betont man mit den helleren Farben immer das, was man zeigen möchte und kaschiert mit den dunkleren die Problemzonen. Zum Beispiel kann man so mit mehrfarbigen Badeanzügen, die im Hosenbereich schwarz, aber oben gemustert sind, gut die Blicke von breiten Hüften oder einem großen Po weglenken.

Ein großer Busen sollte nicht versteckt, sondern schön verpackt werden - ideal sind Unterbrustbänder, vorgeformte Cups mit Bügel und breite, flach gepolsterte Träger. Applikationen, helle Farben oder Muster immer bewußt an den Stellen einsetzen, die betont werden sollen und an anderen Stellen eher zu uni, dunkleren Farben greifen.

September 2017 - Empfehlungen zum passenden Outfit in Vorstellungsgesprächen

Ganz besonders in Vorstellungsgesprächen kommt es darauf an, einen optimalen ersten Eindruck zu erwecken. Davon hängt es (leider) oft ab, welche Kompetenz man Ihnen zuschreibt - auch wenn das gar nichts miteinander zu tun zu haben scheint. Frauen haben viel mehr Möglichkeiten in der Auswahl der Garderobe - und deshalb lauern hier auch viel mehr Fettnäpfchen. Das fängt bei den Farben an. Greifen Sie im Winter zu den klassischen Business-Farben: schwarz, grau oder dunkelblau. Im Sommer sind auch andere gedeckte Farben und Pastelltöne erlaubt. Aufdringliches Neon, Pink oder Rot sind aber tabu. Sie sollten sich in Ihrer Kleidung wohl fühlen und sich nicht "verkleiden". Ob Sie ein Kostüm mit Rock oder die klassische Hose mit Blazer wählen ist von untergeordneter Bedeutung. Allerdings muss ein Rock immer bis etwa eine Hand breit unter das Knie reichen - zu kürze Röcke wirken wenig seriös, frivol und inkompetent. Überhaupt sind erotische Signale im Vorstellungsgespräch unangemessen: also bitte keine allzu offene oder halb-durchsichtige Bluse. Und selbst im Sommer zeigt Frau in Vorstellungsgesprächen kein nacktes Fleisch und trägt Strümpfe zum Rock und in keinem Falle offene Schuhe. Die Höhe der Absätze sollte unter 6 cm liegen.

Oktober 2017 - Tipps zum Thema Armbanduhr bei Männern

Jede Armbanduhr sagt eine Menge über den Träger aus. Aber was ist angemessen und was nicht? Das ist gar nicht so leicht zu beantworten, denn es hängt sehr von der eigenen Position und dem Umfeld ab, in dem "Mann" sich bewegt. Und natürlich auch vom sonstigen Stil. Ein Beispiel: Bewirbt sich ein Schönheitschirurg in einer exklusiven und teuren Beauty-Klinik, so wird eine (echte!) Rolex vermutlich eher positiv vom Gesrächspartner wahr genommen. Bewirbt sich der gleiche Arzt beim medizinischen Dienst des Jobcenters, so kommt das eher nicht so gut an, weil es protzig wirkt. Unpassend ist z.B. auch die schrill-bunte Swatch in Kombination mit dem typisch dunklen Anzug eines Bankangestellten. Hier wäre eine klassische Uhr sicher die bessere Wahl.

Männer in gewissen Positionen bewegen sich fast immer in Anzügen. Krawatte und Uhr sind in diesem "Einheitslook" deshalb die wichtigsten Accessoires - sparen Sie hier nicht an der falschen Stelle. Und vermeiden Sie auf jeden Fall Kopien teurer Markenuhren - das wirkt einfach nur billig. Ein Kenner wird dies sehen. Smartwatches wie die Apple Watch sind allgegenwärtig. Der Träger einer Smartwatch zeigt, dass er mit der Zeit geht. Gleichzeitig wirkt er immer etwas nerdig. Das kann zur Position und zum Stil passen. In Kombination mit klassischen konservativen Business-Outfits sind jedoch meiner Meinung nach Smartwatches nicht optimal. Zumindest sollte ein Armband gewählt werden, das zum Gesamtbild passt. Eine neongrüne Nike-Apple Watch zum dunkelblauen Businessanzug halte ich nicht für optimal.

November 2017 - Männer aufgepasst: sollen die Socken farblich zum Schuh oder zur Hose passen?

Mir hat mein Vater noch beigebracht, dass die Socken immer zur Gürtelfarbe passen sollten. Nun ja - in jedem Fall sollte natürlich der Gürtel farblich zu den Schuhen passen. Die meisten Ratgeber empfehlen uns, die Socken eher auf die Hosenfarbe abzustimmen - im Zweifel dürfen sie eher etwas dunkler sein als die Hose selbst ist. Etliche Männer machen die Sockenfarbe aber auch von den Schuhen abhängig. Das schaut zwar etwas angepasster und braver aus, aber grundsätzlich liegen sie damit genauso richtig, so lange es keinen "Stiefeleffekt" gibt. Wenn Sie ein wenig mutiger sein möchten, können Sie mit gestreiften Socken durchaus farbliche Akzente setzen. Auch Socken in gediegenen Farben - farblich vielleicht abgestimmt auf die Krawatte und ein Einstecktuch - sind alles andere als stillos. Weiße Socken gehören zum Sport und sonst wirklich nirgendwo anders hin.