Aktuelles & Tipp des Monats

Hier finden Sie:
Gelegentlich Hinweise zu Events, aktuellen Trends oder Saisonales.
Den "Tipp des Monats" als lose Aneinanderreihung praktischer Empfehlungen.
Hier lesen Sie die Tipps der letzten Monate - schauen Sie gern wieder herein:

Januar 2017 - Outfit-Tipps für kleine Männer

Wenn Sie sich als Mann mit einer unterdurchschnittlichen Körpergröße wohl und "ganz groß" fühlen möchten, dann können Sie einige einfache Tipps nutzen. So "strecken" Schnitte und Stoffe mit vertikalen Linien und Sie erscheinen größer. Greifen Sie deshalb z.B. zu Nadelstreifen, Hosen mit Bügelfalten oder Hemden mit Längsstreifen. Bei Hosen achten Sie außerdem darauf, dass diese möglichst keinen Aufschlag haben und lang genug sind. Achten Sie mal im Alltag darauf - viele Männer kaufen die Hosen zu kurz...In der Freizeit sollten Sie auch Jeans nicht aufkrempeln.

Größer wirken Sie auch, wenn Sie Ihr Outfit farblich relativ Ton-in-Ton gestalten - ohne größere Unterbrechungen. Besonders wichtig sind dabei Schuhe, Strümpfe, Hose und Gürtel in möglichst einer (dunklen) Farbe. Wenn Sie helle Farben ins Spiel bringen möchten, dann kombinieren Sie z.B. helle Hemden mit dunklen Hosen, aber nie umgekehrt. Das lenkt den Blick nämlich nach oben. Bei Sakkos ist die Variante mit einem Schlitz günstiger als mit 2 Schlitzen.

Februar 2017 - In der Einladung heißt es "Business Casual" - was bedeutet das denn wirklich?

Im normalen Business-Alltag erwartet man gerade in konservativen Branchen (Bank, Pharma, Automotive...) gedeckte Anzüge. Dabei sollte das Muster der Krawatte immer stärker sein, als das des Hemdes und möglichst sollten sich einige dominierende Farben der Krawatte auch im Hemd wiederfinden. Rote Krawatten zu hellblauen Hemden gehen also gar nicht. Die Krawatte reicht bis zur Hälfte der Gürtelschließe - zu kurz oder lang gebundene Krawatten können Ihr gesamtes Erscheinungsbild ruinieren. Übrigens sollten die Ärmel des Hemdes immer 2 cm länger als die des Sakkos sein. Apropos Hemd: Hemden ohne Brusttaschen sind kleidsamer - aber wenn Sie Hemden mit Brusttasche tragen (niemals 2 Brusttaschen!), dann gehören dort keine Handys, Zigaretten oder Kugelschreiber hinein. Zu schwarzen Anzügen passen grundsätzlich keine braunen Schuhe und die Socken sollten immer so lang sein, dass man auch im Sitzen kein nacktes Bein sehen kann.

Nun zur Frage: In der Einladung zur Abendveranstaltung steht oft als Dresscode: "business casual". Aber was heißt das überhaupt? Ganz einfach: man erwartet Sie im Anzug ohne Krawatte - nicht mehr und nicht weniger. Jeans zum Sakko sind also unangemessen. Gut eignet sich auch eine Kombination oder ein Button-Down-Hemd zum Anzug.

März 2017 - Anregungen zum Thema "Gürtel" bei Männern

Grundsätzlich sehen ohne Gürtel getragene Anzug- oder Stoffhosen immer irgendwie "unvollständig" aus. Die Farbe des Gürtels sollte in erster Linie mit der Farbe der Schuhe harmonieren - also z.B. brauner Gürtel bei braunen Schuhen. Im Business sollte Mann ausschließlich Ledergürtel tragen. Bei Kombinationen, sportlichen Varianten und in der Freizeit sind natürlich auch Stoffgürtel möglich, wobei sich die Farbwahl dann an den Lederelementen dieser Gürtel orientiert. Im Business ist der Gürtel schmal und flach (2,5-3,5 cm) - sportlich wirkende Gürtel sind hingegen ca. 4 cm breit. Achten Sie vor allem auf die Gürtelschließe. Im Business sind "fette Schnallen" mit Designerlogos oder Motivschließen ähnlich den Krawatten mit Mickeymouse-Motiven tabu. Die Farbe der Gürtelschließe muss zur Farbe des Schmucks und der Accessoires passen. Tragen Sie entsprechend Ihres Farbtyps also eher Silber, dann sind die Uhr, der Ehering, Brillengestell, Manschettenknöpfe, Kugelschreiber und eben auch die Gürtelschnalle ebenfalls silber. In keinem Fall mixen! Der richtige Gürtel hat im Übrigen 5 Löcher und wird im mittleren Loch geschlossen - jedenfalls vor dem Essen ;-)

April 2017 - Über die Wirkung von Körpersprache

Egal ob es um private Kontakte, Verkauf, Verhandlungen oder Vorstellungsgespräche geht – Ihre Körpersprache verrät mehr über Sie, als Ihnen vielleicht bewusst ist…Der erste Eindruck, den wir hinterlassen, wird zu einem wesentlichen Teil durch unsere Optik bestimmt. Der zweite Eindruck durch unsere Körpersprache. Erst an dritter Stelle und zu weniger als 50% spielen Fachkompetenz und Inhalte eine Rolle. Das ist wissenschaftlich belegt. Setzen Sie deshalb körpersprachliche Elemente ganz bewusst ein:

Mangelnder Augenkontakt zum Gesprächspartner bedeutet Desinteresse oder Unsicherheit – beides will man in der Regel nicht zeigen. Schauen Sie deshalb Ihren Gesprächspartner an, ohne ihn anzustarren. Lächeln Sie dabei freundlich und authentisch. Ein Männerproblem: bei Vorträgen, Reden oder Präsentationen gehören die Hände nie in die Hosentaschen. Respektieren Sie Distanzzonen – bei Deutschen liegt die Intimdistanz bei ca. 70 cm Radius um unseren Körper.

Menschen kaufen von Menschen. Menschen stellen Menschen ein. Weil wir Menschen sind, spielen Ihr äußeres Erscheinungbild und Ihre Körpersprache eine mindestens genauso große Rolle wie Ihre Fachkompetenz, wenn Sie erfolgreich sein wollen. Das kann man gut oder traurig finden, aber so sind wir nun mal gestrickt…

Mai 2017 - Stylingfehler, die Frauen älter machen

Nicht falsch verstehen - man ist so alt, wie man sich fühlt. Es ist auch völlig in Ordnung, zu seinem Alter zu stehen und nicht allzu viel Gewese darum zu machen. Die folgenden Tipps richten sich an all die Frauen, die nicht älter wirken möchten, als sie sind. Denn einfache Stylingfehler können genau diese Wirkung haben...Hier ein paar praktische Tipps, was diese Frauen vermeiden sollten:

Graue Haare können wunderschön aussehen. Aber sie machen nun mal älter. Farbe kann das ändern. Auch an einer Lesebrille kommen viele Menschen irgendwann nicht mehr vorbei - wenn Sie jünger wirken wollen, kann eine Gleitsichtbrille (ggf. ohne Sehstärke für die Ferne) die bessere Wahl sein. Statt Gesundheitssandalen, die fast immer unsexy wirken, gibt es auch bequeme Plateau-Sandalen, die Sie einfach jünger wirken lassen. Strickjacken - besonders wenn sie kuschlig-oversized sind, machen ganz bestimmt nicht jünger. Solange man eine Taille hat, ist es günstiger, diese auch zu betonen - z.B. mit einem Blazer. Und die Farbe? Viel Eierschale, Blasses oder gedeckte Töne sieht man bei älteren Menschen. Warum? Greifen Sie auch im Alter zu fröhlichen, frischen Farben, die zu Ihrem Farbtyp passen - auch das macht jünger. Last but not least: auch Perlenschmuck macht leider älter, genauso wie Henkeltaschen und Tweed. 

Juni 2017 - Sind Kurzarmhemden im geschäftlichen Umfeld immer noch tabu?

Kurzarmhemden im geschäftlichen Umfeld wirken immer irgendwie unvollständig. Wie jede Art von Bekleidung so sagt natürlich auch ein Kurzarmhemd einiges über seinen Träger aus. Allerdings nicht viel Gutes. Sondern eher, dass man jetzt lieber woanders wäre und eben nicht im Büro bzw. dass man sich nichts sehnlicher wünscht als den Feierabend. Professionell geht anders. Einige Verfechter von diesen Kleidungsstücken wirken wie im Schlafanzug ins Büro gestolpert, blaue Varianten erinnern an eine Busfahreruniform und in weiss läuft man Gefahr, für einen Kellner gehalten zu werden. Ganz unangemessen sind Kurzarmhemden in Kombination mit einer Krawatte - das geht nun wirklich gar nicht!  Sie haben es schon gemerkt - im Businessbereich halte ich kurzärmlige Hemden für genauso tabu wie kurze Hosen. Im Freizeitbereich sind nicht zu weit geschnittene Kurzarmhemden auch über der Hose getragen allerdings akzeptabel, wirklich stilvoll wirken sie jedoch nie.

Juli 2017 - Emails stilvoll verfassen

Die Kommunikation per Email ist allgegenwärtig, in vielen Unternehmen hemmt deren Vielzahl auch schon mal die Produktivität. Deshalb sollte man einige Regeln beachten, um stilvoll mit diesem Medium umzugehen. Überlegen Sie, ob es wirklich immer eine Email sein muss und wie die Email bei den Adressaten ankommt. Manchmal sind ein kurzes Telefonat oder ein Gespräch einfach sinnvoller... 

Emails sind eher salopper und weniger formell als z.B. Briefe. Und Email "enthemmt". Einfach, weil man Betonung und Emotionen nicht so gut transportieren kann, wie beim gesprochenen Wort. Gerade deshalb sollte man im beruflichen Kontext darauf verzichten, seinen Text ausschließlich in Großbuchstaben (wirkt aggressiv) oder Kleinbuchstaben (ist schlecht lesbar) zu verfassen. Auch Emoticons sind tabu. Emails lesen sich leichter, wenn man Absätze macht und Schachtelsätze vermeidet.
Die Anrede muss zu allen Empfängern passen und dem Anlass gerecht werden. Überlegen Sie gut, wen Sie in cc setzen. Wer es hier übertreibt, gilt nicht nur schnell als Rückversicherer, sondern auch als nervig. Nicht jede Info ist wirklich für jeden relevant, der eine Email in cc erhält - das kennen Sie ganz bestimmt aus eigener Erfahrung. Da Emails Geschäftsbriefen rechtlich gleich gestellt sind, müssen Sie einige Pflichtangaben enthalten (z.B. Firmenname, Rechtsform etc.). Aber auch im privaten Umfeld hinterlassen Sie einen deutlich professionelleren und strukturierteren Eindruck, wenn jede Email auch eine Signatur enthält.